Plätzchen Klassiker

Plätzchen Klassiker

Alle lieben Plätzchen! Und jedes Jahr um diese Zeit erscheinen neue Hefte mit noch neueren, fancy Plätzchen-Rezepten.

Tief in uns wächst die Sehnsucht nach den Weihnachtskeksen unserer Kindheit, wie unsere Mutter oder Oma mit uns gebacken hat …

Wir haben hier gelingsichere Rezepte für die Klassiker. Ohne Schnickschnack, nur pures Backglück!

Zimtsterne

Klassiker Zimtsterne

Zutaten für etwa 40 Stück je nach Größe der Ausstechform:

  • 3 Eiweiß
  • 250g Puderzucker oder Staubzucker
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 400 gemahlene Mandeln, ungeschält

Die Eiweiße steif schlagen, dabei nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen.
5 Esslöffel der Ei-Zucker-Masse beiseite stellen.
Zimt unterheben.
Mandeln untermischen, bis der Teig nicht mehr klebt.
Ca 1cm dick ausrollen.
Sterne ausstechen, die Sterne mit der Ei-Zucker-Masse bestreichen.

Ca 40min backen.
Heissluft 120°C
Ober & Unterhitze 140°C

Butterplätzchen

Weihnachtsbäckerei mit Kindern: Butterplätzchen zum Dekorieren

Der absolute Mega-Klassiker! Ganz schlichte Plätzchen, die dann lustig bunt, festlich oder elegant-schlicht verziert werden.
Ein Muss, wenn Kinder im Haushalt sind!

Zutaten für etwa 40 Stück je nach Größe der Ausstechförmchen:

  • 150g Butter
  • 250g Mehl
  • 1 Ei
  • 100g Zucker
  • 1 Tütchen oder 1 Esslöffel hausgemachten Vanillezucker

Aus den Zutaten einen glatten Teig kneten.
30 Minuten im Kühlschrank durchkühlen lassen.
Etwa 5mm dick ausrollen und nach Herzenslust ausstechen und dekorieren!

Backzeit etwa 6-9 Minuten
Heissluft 160°C
Ober & Unterhitze 180°C

Vanillekipferl

Festlich – mürbe Vanillekipferl

Zutaten für etwa 45 Stück:

  • 200g Butter
  • 250g Mehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 100g sehr feiner Zucker
  • 2 Tütchen oder 2 Esslöffel hausgemachter Vanillezucker
  • Zum Wenden:
  • 2 Tütchen oder 2 Esslöffel hausgemachter Vanillezucker
  • Nach Belieben 4 Esslöffel feiner Zucker oder Puderzucker

Aus den Zutaten einen glatten Teig kneten.
30 Minuten im Kühlschrank durchkühlen.
Eine Rolle mit ca 5 cm Durchmesser formen und Scheiben von ca 1cm Dicke abschneiden.
Aus den Abschnitten Kipferl formen.
Alle geformten Kipferl auf den Blechen wieder in den Kühlschrank stellen und nur zum Backen herausholen.

Backzeit etwa 20 Minuten
Umluft 175°C
Ober – und Unterhitze 190°C

Nach dem Backen kurz auskühlen lassen und ganz behutsam in der Zuckermischung wenden.
Vanillekipferl sind ein Mürbeteiggebäck und zerfallen im warmen Zustand noch leicht!

Darf es doch etwas ausgefallener sein? Dann schau doch mal auf unsere Plätzchen-Pinnwand bei Pinterest! Dort haben wir hunderte einfache, schöne, ausgefallene und festliche Plätzchen-Rezepte aus aller Welt gesammelt.

Der perfekte Butterkuchen

Der perfekte Butterkuchen

Das perfekte Butterkuchen – Rezept

Ich habe etliche Jahre damit verbracht, Butterkuchen-Rezepte auszuprobieren, wobei ich diesen Kuchen aus meiner Heimat als Zuckerkuchen kenne und später die leckere Variante des hessischen Schmandkuchens entdeckt habe. Mal war der Teig zu hart, dann wieder komplett durchgeweicht. Die Zuckerkruste von der Butter durchtränkt oder hart wie Kandis.

Nach einer Pause habe ich in diesem Herbst aber noch ein wenig herumprobiert und den Trick eines Freundes genutzt: einen kleinen Schuss Öl in den Teig – und nachdem ich die Mengen in mehreren sehr leckeren Testläufen optimiert habe, gibt es ihn nun: den weltbesten Butterkuchen! Keine Mandeln, kein Guss – nur pures Glück aus Butter und Zucker!

 

Du brauchst für ein Backblech besten Butterkuchen:

380g Mehl deiner Wahl
1/2 Würfel frische Hefe (wenn du die am Sonntag gerade nicht im Haus hast, geht auch ein Tütchen Trockenhefe)
50g Zucker
190ml lauwarme Milch
1 Ei
1 Schuß geschmacksneutrales Öl, zB Rapsöl
60g weiche Butter
1 Prise Salz
Nach Belieben Madagaskar-Vanille.

80g Butter in kleinen Flöckchen
7 Hände Zucker
Evtl 1-2 Becher Schmand, Creme Fraiche oder Saure Sahne

Rezept:

Mehl in eine Schüssel geben, mit dem Zucker vermischen, eine kleine Kuhle machen. Die Hefe hineinbröseln, ein wenig mit der Mehlmischung verrühren und nach und nach Milch hinzugeben, dabei immer ein wenig mehr Mehl dazurühren.
Wenn du Trockenhefe verwendest, empfiehlt es sich, diesen Vorteig abzudecken und ein paar Minuten an einem warmen Ort gehen zu lassen.

Ei und Butter dazugeben, verrühren und einen Schuss Öl untermischen. Das Salz zugeben. Ich mag sehr gerne noch einen gestrichenen Teelöffel meiner geliebten Madagaskar-Vanille (kann man hier bestellen, oder im Bioladen schauen, da gibt es das günstiger) in den Teig rühren, das schmeckt fantastisch.

Wenn der Teig glatt vom Knethaken flutscht, deckst du ihn ab und bringst ihn an einen warmen Ort. Ich stelle ihn gerne in die Nähe der Heizung oder sogar ins Bett unter die Bettdecke, wenn dort für unsere alte Katze gerade das Heizkissen an ist.

Dann heisst es warten. Nach etwa einer Stunde sollte der Teig deutlich größer geworden sein, zwei Stunden mag er aber auch gerne gehen.
Mit einem Spachtel knete ich den Teig direkt in der Schüssel nochmal durch und verstreiche ihn dann auf dem Backblech, das entweder gefettet oder mit Backpapier ausgelegt ist. Mit einem Messer ziehe ich den Rand an den Seiten etwas hoch und drücke ihn fest.

Nun kommt es darauf an, ob du den Teig gleichmäßig magst oder eher mit “Blasen”. Soll er gleichmäßig bleiben, stich mit einer Gabel in regelmäßigen Abständen den Teig ein.
Wenn du Hügel magst, dann tu dies nicht.

Die Butter wird nun in kleinen Flöckchen auf dem Teig verteilt. Achte darauf, auch den Rand damit zu versorgen.
Anschließend streust du 7 Hände Zucker über den Teig und schiebst das Blech bei 200° (ich habe Ober- und Unterhitze) in den vorgeheizten Ofen.

20 Minuten Vorfreude

Der Kuchen braucht etwa 20 Minuten Backzeit. Wenn du die frische, säuerliche Variante magst, dann holst du ihn nach ca 17 Minuten kurz raus und bestreichst ihn mit Saurer Sahne, Creme Fraiche oder Schmand. Ein  Becher reicht für eine hauchdünne Schicht, wenn du eine kräftigere Schicht möchtest, nimm zwei Becher.
Anschließend geht der Kuchen noch einmal für 5 Minuten in den Ofen.

Und nun kommt der schwierigste Teil: den Kuchen auskühlen lassen, ohne ihn dabei schon halb aufzuessen! Denn, auch wenn das kaum zu glauben ist, nachdem man das erste Stückchen vom Rand probiert hat: der schmeckt kalt noch besser!

Und jetzt werde ich in die Küche huschen, um zu schauen, wie viel Schmand ich noch habe….. 😉

Ich wünsche euch einen superguten Appetit! Und probiert doch auch mal unsere Bratkartoffeln aus!

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