Der Frühling beginnt langsam. Bald schon werden wir luftigere Kleidung und Schuhe herausholen. Oder auch nicht. Nämlich dann, wenn unsere Füsse und Fersen von dem langen Winter so rau und rissig sind, dass wir sie nicht zeigen möchten.

Mit den folgenden Schritten, die ich in jedem Frühjahr mache, werden Reibeisenfüsse wieder weich und Du kannst jede Art Schuh tragen!

Füsse und Fersen – die vernachlässigten Leistungsträger

Unsere Füsse sitzen weit am anderen Ende unseres Körpers. Oft reichen die Arme und die Fitness nicht aus, um sie ohne gymnastische Einlagen zu berühren. Sie werden schlicht und einfach gerne vergessen, wenn es um die Körperpflege geht.
Dabei jedoch sind sie so wichtig. Sie tragen Tag für Tag unser gesamtes Gewicht, bringen uns von A nach B und halten uns im Gleichgewicht.
Dabei sind Füße absolut faszinierend aufgebaut. Je knapp 30 Knochen und Gelenke, das Doppelte -also 60- Muskeln und mehrere 100 Bänder und Sehnen halten diese beweglichen Wunderwerke zusammen.
Sie haben wirklich etwas Liebe und eine Extraportion Pflege verdient!

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Fussbad pflegt Füsse und Fersen

Raue Fersen werden in einem entspannenden Meersalzbad wieder weich.

Die meisten von uns finden Baden sehr angenehm und entspannend. Füßen geht es da nicht anders.
Gönne Ihnen 2-3x pro Woche ein Bad in Wasser mit Meersalz-Zusatz oder einem speziellen Fußbad mit Urea.

Besonders Meersalz macht die Haut zart und weich und versorgt sie mit Mineralien. Zudem entspannt ein solches Fussbad den gesamten Körper, so dass Du danach gut schlafen kannst.

Urea hilft gut, wenn die Haut schon sehr tief verhornt oder rissig ist. Dann durchfeuchtet der Wirkstoff und nimmt eventuellen Juckreiz.

Peelen und schrubben

In der Badewanne kann man quasi nebenher Fersen und raue Stellen an den Zehen peelen.

Wenn die Haut schön weich ist vom Bad, ist es Zeit, ein wenig die raue Haut abzuschrubbeln. Es gibt dafür verschiedene Helferlein. Ich habe bisher folgendes ausprobiert:

Eine Hornhautfeile. Damit muss man sehr konzentriert arbeiten. Ich habe mir damit direkt ein Stück Haut von der zarten Innenknöchel-Seite abgeschrammt. Wirkungsvoll ist so eine Feile also auf jeden Fall.

Echten Bimsstein. Hier mag ich leider das Gefühl überhaupt nicht. Es ist, als würde ich meine Füße über einen Bordstein reiben. Und ich empfinde es als sehr mühsam.

Bimsschwamm. Mit dieser Variante habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Sie sind sanft aber kraftvoll genug, um auch eine etwas dickere Schicht Hornhaut nach und nach abzutragen. Ich benutze meinen eigentlich bei jedem Duschen und meine Füße sind ohne große Extrapflege immer zart und weich. Dazu kommt eine lange Lebensdauer. Ich habe meinen derzeitigen jetzt seit über zwei Jahren und er ist nicht sehr viel kleiner geworden. Trotz des täglichen Einsatzes.

Mit den Hornhaut-Entfernungs-Helfern solltest Du auf keinen Fall die dünne und zarte Haut auf dem Fussrücken oder an den Seiten bearbeiten. Sondern zum Peeling greifen, um Hautschüppchen zu entfernen und die Poren zu reinigen. Du kannst hierfür wieder Meersalz nehmen. Man kann viel Geld für ein speziellen Peeling-Produkt ausgeben; Du kannst aber auch ganz einfach für um einen Euro ein Meersalz für die Küche nehmen, es mit ein wenig Olivenöl mischen und dann mit sanft kreisenden Bewegungen die empfindliche Haut massieren.

Alles gut abspülen und dann die Füße zum Trocknen in ein Handtuch wickeln. Maximal tupfen und nicht rubbeln, bitte!

Eincremen

Besonders wenn die Füße sehr rau sind, hilft mir eine Creme, in der viel Panthenol enthalten ist. Auch für die Füsse nutze ich meine geliebte Handcreme sehr gerne. Sie schafft es immer wieder, meine Hände und Füsse weich, zart und straff zu machen. Wenn ich mal wenig Zeit für meine Füße hatte oder sie durch starkes Heizen in Kombination mit dicken Wollsocken sehr trocken sind, dann verwöhne ich sie gerne mit einer ganz dicken Schicht meiner Handcreme und ziehe darüber ein Paar Baumwollsocken an, damit ich das Bett nicht einsaue. Das wirkt übrigens auch Wunder, wenn sich nach langem Laufen an den Fersen wieder dickere Hornhaut bildet.

Am nächsten Morgen sind die Füsschen dann wieder streichelweich und ansehnlich.

Mit so schön gepflegten Füssen kannst Du jeden Schuh tragen und jederzeit deine Füsse zeigen

Mit schön gepflegten Füssen und Fersen kann der Sommer kommen!

Wenn Du eine Routine hast und deinen Füßen täglich etwas Pflege gönnst, dann brauchst Du nur minimal Zeit dafür. Ich komme mit etwa 2 Minuten aus.

Im Sommer sollen nicht nur die Füsse, sondern auch die Beine hübsch aussehen. Schau mal, was Du über Erdbeer-Beine wissen solltest und wie Du es vermeidest, dir einen Wolf zu laufen.

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Feature Image: Adobe Stock / nadisja

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