Der Begriff Manifestieren ist in den letzten Jahren überall aufgetaucht: auf Pinterest, in sozialen Medien, in Podcasts, auf Postern mit Goldschrift und vor allem im Zusammenhang mit Vision Boards. Gemeint ist damit meist die Idee, sich bestimmte Wünsche oder Ziele so klar wie möglich vor Augen zu führen – oft in Form von Bildern, Symbolen oder kurzen Sätzen.
Viele Menschen nutzen Manifestieren nicht als spirituelles Ritual, sondern ganz praktisch: als eine Art visuelle Gedankenstütze. Wer regelmäßig sieht, worauf er oder sie hinarbeitet, verliert es weniger leicht aus dem Blick. Pinterest eignet sich dafür besonders gut, weil sich dort Bilder, Sprüche und Stimmungen sammeln lassen. Die gesammelten Ideen lassen sich auf Pinnwänden und dort wiederum in Unterordnern übersichtlich aufbewahren.

Was viele unter Manifestieren verstehen
Im klassischen Sinn bedeutet Manifestieren, sich etwas so konkret vorzustellen, dass es im eigenen Denken und Handeln präsent wird. Typisch sind zum Beispiel:
- kurze Affirmationen wie „Ich bin mutig“ oder „Ich gehe meinen Weg“
- Bilder von Orten, Lebenssituationen oder Dingen, die man sich wünscht
- Moodboards oder Vision Boards, die ein bestimmtes Lebensgefühl zeigen
Für manche ist das spirituell aufgeladen, für andere schlicht eine Methode, um Wünsche greifbarer zu machen. Der gemeinsame Nenner ist fast immer: Visualisierung.
Was Manifestieren nicht ist
Manifestieren ist keine Bestellung beim Universum.
Es funktioniert nicht nach dem Prinzip: Ich wünsche mir etwas – also passiert es.
Wünsche erfüllen sich nicht allein dadurch, dass man sie oft genug denkt oder aufschreibt. Niemand wird reich, gesund oder glücklich, nur weil er sich Geldscheine, Zitate oder Traumhäuser pinnt.
Was Manifestieren nicht leistet:
- Es ersetzt keine Entscheidungen
- Es ersetzt kein Handeln
- Es nimmt einem keine Verantwortung ab
Wer es dennoch so versteht, landet schnell bei Frust oder Schuldgefühlen, wenn sich Dinge nicht einstellen.
Übrigens: für dein seelisches Wohlergehen habe ich eine Anleitung für ein Selbstfürsorge-Glas mit Start-Ideen für dich.

Was Manifestieren sinnvoll leisten kann
Nüchtern betrachtet geht es beim Manifestieren um etwas sehr Bodenständiges:
Wünsche zu konkretisieren.
Sobald ein Wunsch sichtbar wird, verändert sich oft auch der Blick auf den Alltag. Dinge, die vorher diffus waren, bekommen Konturen. Man erkennt eher:
- welche Schritte überhaupt nötig wären
- wo man sich selbst im Weg steht
- welche Möglichkeiten realistisch sind und welche nicht
In diesem Sinne ist Manifestieren weniger Magie als Orientierungshilfe.
Nicht das Ziel allein ist entscheidend, sondern der Weg dorthin.

Vision Boards als Denkwerkzeug
Ein Vision Board – digital oder analog – ist im Kern nichts anderes als eine visuelle Sammlung von Zielen, Stimmungen und Richtungen. Es hilft dabei:
- Prioritäten zu sortieren
- sich nicht in Nebenschauplätzen zu verlieren
- Entscheidungen bewusster zu treffen
Viele Menschen nutzen Pinterest dafür: als Ort, an dem Ideen gesammelt werden können. Der Algorithmus lernt, was dich beschäftigt und schlägt dir passende Themen vor, so dass du neue Impulse erhältst und mehr darüber erfahren kannst, wie du deine Ziele erreichen kannst.
Es gibt Menschen, die pinnen sich Geld und Geldsprüche wie etwa “Geld kommt ganz von alleine in mein Leben”, weil sie Reichtum manifestieren möchten. Bei mir hat das bisher noch nicht geklappt.
Falls es bei dir geklappt hat, freue ich mich über eine Nachricht 😉 – es sei denn, du bist Manifestations-Coach oder möchtest mir ein Märchen der Güteklasse “ich habe meinen sicheren Job gekündigt und verdiene jetzt vierstellig in jeder Minute. Du kannst das auch!” erzählen.

Warum Pinterest dafür so gut funktioniert
Pinterest ist kein soziales Netzwerk im klassischen Sinn. Es ist eher eine visuelle Suchmaschine, die lernt, was dich interessiert – und damit ideal ist für alles, was mit Planung, Träumen und Sortieren zu tun hat.
Pins lassen sich:
- thematisch bündeln
- immer wieder ansehen
- neu kombinieren
Wer Vision Boards nutzt, findet dort reichlich Material: Bilder, Farben, Zitate, Stimmungen und viele hilfreiche Tipps, zum Beispiel mein Manifestations-Board, auf dem ich bereits ganz viel für dich gesammelt habe.

Ein realistischer Blick auf Manifestieren
Manifestieren ist kein Ersatz für Planung und eigenes Handeln, aber es kann ein Anfang sein.
Ein erster Schritt, um aus einem vagen Wunsch eine Richtung zu machen.
Psychologisch betrachtet geht es dabei um:
- Zielklarheit
- Selbstreflexion
- bewusste Entscheidungen
- kleine, korrigierbare Schritte
Oder anders gesagt: weniger „Ich wünsche mir das“,
mehr „Ich weiß, wohin ich möchte – und schaue, wie ich dorthin komme.“

Material für dein Vision Board
Ich habe eine Pinnwand zum Thema Manifestation angelegt, auf der du bereits ganz viele Sprüche und Fotos für dein Vision Board findest. Bedien dich hier nach Herzenslust (und lass mich wissen, falls etwas fehlt, was dir wichtig ist!).
Du kannst auf Pinterest übrigens auch einzelnen Pinnwänden folgen. Daher meine Empfehlung, genau dies bei meinem Manifestations-Board zu tun, damit du immer ein Update bekommst, wenn neue Bilder dazukommen. Wenn du einen Pin nutzt, dann schreib mir gerne einen Kommentar, damit ich deinem Vision Board folgen kann. Ich liebe es, eure Ideen zu sehen und nehme dabei oft auch gerne eine neue Anregung für mich selbst mit.
Und wenn du jetzt loslegst, dann habe ich auch passende Musik für dich:
Viel Freude beim Erstellen deines Vision Boards und beim Manifestieren deiner Wünsche!

Fotos: Adobe Stock, stokkete, lesslemon, TIMDAVIDCOLLECTION, 1take1shot, ValentinValkov, vaaseenaa, Ana Probst
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