So bereitest du Bratkartoffeln perfekt zu

So bereitest du Bratkartoffeln perfekt zu

Gute Bratkartoffeln sind knusprig und weich. Das ist der einzige Punkt,  der nicht diskutierbar ist. Alles andere – ob nun vegetarisch, vegan, mit Fleisch, rote oder gelbe Zwiebeln, Ei oder nicht, Gürkchen oder Rote Bete – das hängt einzig und allein von deinen Vorlieben ab.

Die besten Bratkartoffeln machst du selber!


Für das Grundrezept brauchst du nur vier Zutaten: gute Kartoffeln, gutes Fett, Meersalz und Pfeffer. Alles andere richtet sich völlig nach deinem persönlichen Geschmack und kann nach Belieben variiert werden.

Aussen knusprig und würzig, innen weich. Perfekte Bratkartoffeln.
Aussen knusprig und würzig, innen weich. Perfekte Bratkartoffeln.

Zutaten:

gute, festkochende Kartoffeln je nach Hunger
ggf. Speckwürfelchen
Öl oder Butterschmalz
Zwiebel, ebenfalls nach Wunsch, Faustregel 1 kleine Zwiebel auf 2 große Kartoffeln – gewürfelt
Meersalz und Pfeffer,
ggf. 1-2  Bio-Eier
ggf. eingelegte Gurken

Zubereitung

Zuerst die rohen Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben, kleine Würfel oder kleinere, unregelmäßige Stücke schneiden.
Wer Speck, Mettenden, Chourizo etc in den Bratkartoffeln mag, brät diese Zutat als erstes in Öl oder Schmalz an und stellt sie dann beiseite.
Nun in einer großen hohen Pfanne das Fett stark erhitzen und eine Lage Kartoffelscheiben hineingeben.

Warten. Nicht schieben, nicht rühren. Nur warten.

Warten. Nicht schieben, nicht rühren. Nur warten – bis die Ränder der Kartoffelscheiben sich goldbraun färben. Dann wenden.
Es kann sein, dass je nach Stärkegehalt der Kartoffeln die Scheibchen aneinanderkleben. Dies einfach ignorieren, denn sie werden später wieder loslassen.
Anschliessend auf der anderen Seite braten, bis die Scheiben rundum golden und knusprig sind.
Danach herausnehmen, auf Küchenpapier ablegen und warmstellen.
Etwas Fett nachfüllen, wieder ganz heiß werden lassen und die nächste Portion braten.

Am Ende werden zu den Bratkartoffeln Ei und Zwiebel gegeben.

Vor dem Servieren wird garniert – mit sauren Gurken

Am Ende dann alle Kartoffelscheiben noch einmal gemeinsam erwärmen, die Zwiebeln zugeben und anbraten. Wer Eier an Bratkartoffeln mag, verrührt die Eier, gießt die über die Kartoffelscheiben und rührt um, bis das Eigelb stockt und überall kleine Eierstückchen kleben. Speck oder Wurst etc einrühren und mit sauren Gürkchen garnieren.

Endlich ist es soweit!

Und nun heisst es “superguten Appetit” für deine leckeren selbstgemachten Bratkartoffeln!

Hmmm, wie das duftet! Bratkartoffeln sind so einfach zu machen, super vielseitig und passen zu ganz vielen Dingen!

Auch mehr zubereiten und aufwärmen klappt wunderbar

Übrigens lassen sich Bratkartoffeln auch super am nächsten Tag wieder aufwärmen! Sie sind dann nicht mehr so richtig knusprig – aber schmecken immer noch unendlich lecker!

Wie wäre es mit der Variante spanische Bratkartoffeln mit Chorizo, Spiegelei und Tomaten?
Wie wäre es mit der Variante spanische Bratkartoffeln mit Chorizo, Spiegelei und Tomaten?

Pur, mit Matjes, Steak, Bratwurst – Bratkartoffeln passen zu allem!

Bei uns gibt es Bratkartoffeln zu ganz vielen Dingen,  beispielsweise Matjes, Kotelett, Bratwurst, Krabben, Sülze. Daher stehen sie bei uns oft auf dem Speiseplan. Wozu esst Ihr diese herzhafte Beilage?

Hast du gesehen, dass wir auch unser Familienrezept für Kartoffelsalat verraten?

Nudeln richtig gut kochen mit unseren Pasta Tipps

Nudeln richtig gut kochen mit unseren Pasta Tipps

pasta nudeln

Die besten Tricks für Nudelgerichte

Wir alle haben unsere Gewohnheiten und tun Dinge so, wie wir es gewohnt sind. Ohne zu hinterfragen. Auch, wenn es darum geht, Nudeln zu kochen, folgen wir unseren Gewohnheiten.
Die Spaghetti oder Spirelli kommen grundsätzlich in kochendes Wasser, danach in ein Sieb und werden anschließend mit Sauce bedeckt.
Mit unseren Tipps probierst du einmal etwas Neues aus und entdeckst neue Arten, deine Nudeln zuzubereiten. Und vielleicht findest du auch, dass du ganz unerwartet ein echtes Pasta-Gericht gekocht hast.
Das Allerbeste daran: du brauchst keine neuen Utensilien und keine zusätzlichen Zutaten. Du musst einfach nur ein paar Dinge ein wenig anders machen!

Hier kommen die Tipps:

nudeln pasta

Es beginnt beim Wasser!

Probiere einmal, deine Nudeln in kaltes Wasser zu legen und sie mit aufzukochen. Denn das spart Energie und Zeit – deshalb bitte rechtzeitig prüfen, ob die Pasta al dente ist!

Weiter geht es beim Abgießen!

Du gibst normalerweise die Nudeln in ein Sieb, richtig? Und bei manchen Nudelformen sind die oberen Nudeln dann halb trocken, während die unteren weich und matschig geworden sind. Man kann versuchen, sie im Sieb zu bewegen, allerdings schadet das meist der Optik.
Die einfache Lösung: ein Schaumlöffel – das ist eine flache Kelle mit vielen Löchern. Damit beförderst du die Nudeln in kleinen Portionen aus dem Wasser auf eine angewärmte Platte.
Und das Kochwasser hebst du noch einen Moment auf, das brauchst du gleich noch.

pasta nudeln

Und die Sauce?

Eigentlich würdest du jetzt die Sauce über die Nudeln geben. Diesmal aber gibst du die Pasta in die Sauce, verrührst alles und lässt das Ganze einmal sachte aufkochen.
Auf diese Weise verbindet sich die Sauce mit den Nudeln und entfaltet ihren Geschmack viel intensiver.

Jetzt das Kochwasser an die Nudeln!

Je nach Konsistenz deiner Sauce fügst du eine oder mehrere Kellen des Nudelwassers hinzu. So wird die Konsistenz geschmeidiger und der Geschmack bekommt noch einen dezenten Extra-Pfiff.

Fast geschafft! Nur die Teller fehlen noch.

Gib die Nudeln dieses Mal auf vorgewärmte Teller! So halten sie ihre Wärme lecker und man kann wunderbar beim Essen plaudern, ohne dass alles kalt wird. Du kannst Teller einfach im Backofen bei ca. 50-60 Grad aufwärmen oder du legst sie im Spülbecken kurz in heisses Wasser, von dem sie ganz bedeckt werden.

 pasta nudeln
Der Basilikum-Trick

Wenn an dein Nudelsaucen-Rezept Basilikum kommt, dann lege ein paar der Blättchen an die Seite und schneide sie in kleine Streifen. Du gibst sie etwa eine Minute vor dem Servieren in die Sauce, zB nachdem du die Nudeln zugefügt hast. Direkt nach dem Kontakt mit Hitze setzt Basilikum feine aromatische Öle frei, die schnell wieder verfliegen. Es lohnt sich, diesen Geschmack “einfangen”.

Und Oregano?

Ganz anders ist es, wenn Oregano in dein Rezept kommt. Oregano braucht nämlich  lange, um seinen vollen Geschmack zu entfalten. Er kommt ganz zu Anfang in die Sauce und kann auch gerne ganz kurz mit angebraten werden, zum Beispiel wenn dies für Zwiebeln oder Knoblauch notwendig ist.

 

Das klingt doch alles ganz schön einfach, oder? Probiere es einfach mal aus – denn es kostet dich nichts und ist in jedem Fall einen Versuch wert. Und vielleicht ersetzt du die eine oder andere deiner bisherigen Gewohnheiten durch einen unserer Tipps.
Hat es dir geschmeckt? Wir freuen uns, wenn du uns teilhaben lässt!

Übrigens: hier verraten wir dir, wie Bratkartoffeln perfekt werden!

Der beste Kartoffelsalat – so gelingt er perfekt!

Der beste Kartoffelsalat – so gelingt er perfekt!

Kartoffelsalat mögen wir ganz schlicht, ohne Schnickschnack. Essig, Öl, Zwiebeln – und natürlich gute Kartoffeln. Die kaufe ich bei dem einen Markthändler, der nur Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch und so richtig leckere Bio-Eier verkauft. Seinen Tipps vertraue ich blind, wenn er sagt “nimm lieber diese Sorte jetzt im November für Kartoffelbrei”, dann werde ich seinem Rat folgen.

Damit der Kartoffelsalat so richtig rund und perfekt köstlich wird, gibt es einen ganz einfach Trick, nämlich wann genau die Kartoffeln mit der Sauce gemischt werden.

Hier kommt unser Familienrezept für einen Kartoffelsalat, der auch leicht vegetarisch/vegan zubereitet werden kann:

Du brauchst für eine große Schüssel:

800g festkochende Kartoffeln
6 kleine Zwiebeln, weiß oder rot
2-4 Hände fein gewürfelten Schinkenspeck (kann weggelassen werden)
8 Esslöffel geschmacksneutrales Öl, zB Raps
6 Esslöffel Kräuteressig oder anderen Essig, den Ihr gerne mögt
3 Esslöffel Senf, mittelscharf
1 Glas Rinderfond (ggf einfach durch Gemüsefond ersetzen)
Salz & Pfeffer

Verfeinerungsmöglichkeiten:
1 Bund Schnittlauch
1/2 Bio-Salatgurke

Zubereitung:

Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, pellen, abkühlen lassen. Wenn sie kalt sind, in Scheiben schneiden, das sorgt dafür, dass die Scheiben nicht auseinanderfallen.

Speck in der Pfanne anbraten. Währenddessen Öl, Essig und Senf gut verrühren.
Zum Speck gießen, einmal kurz aufkochen lassen, bis der Senf völlig aufgelöst ist.

Die heiße Sauce über die kalten Kartoffelscheiben gießen. So wird sie optimal von den Kartoffeln aufgesogen.

Wer den Kartoffelsalat mit Gurke mag, gibt jetzt noch hauchdünn gehobelte Gurkenscheibchen dazu.

Jetzt heißt es, stark bleiben und nicht alle zehn Minuten probieren, sonst ist der Salat alle, bevor er durchgezogen ist! Perfekt wird er, wenn man ihm mehrere Stunden Zeit gibt.

Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken und evtl mit feinen Schnittlauchröllchen bestreuen.

Viele geben ja auch gerne Mayonnaise, Eier, Salatgurken oder kleine Wurstwürfelchen an Kartoffelsalat.
Habt Ihr auch ein Familienrezept für Kartoffelsalat? Mögt Ihr es mir verraten?

Ich liebe diesen Salat so sehr, ich esse ihn wirklich am liebsten pur. Die Familie besteht auf Frankfurter Würstchen, Zu was esst Ihr Kartoffelsalat?

Ich freue mich auf Eure Kommentare!

ps: falls Du schon im Weihnachtsstress bist, helfen Dir vielleicht unsere drei Tipps für weniger Stress im Dezember.

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