Die Wechseljahres-Bloggerin

Wechseljahre für Anfängerinnen

Grundsätzlich werden Wechsel und Veränderungen positiv betrachtet. Man wechselt den Job. Verändert sich räumlich. Verbessert sich, tauscht etwas, das bisher gut war, gegen etwas Besseres ein. Aber bei einem Wort werden dann die Augenbrauen hochgezogen und der Blick eher betreten gesenkt. Nämlich, wenn man auf die Wechseljahre zu sprechen kommt.
Dann kommen auf einmal Bilder von ergrauten Damen ins Bewusstsein. Wir denken an die Darstellungen im Fernsehen, wo korpulente Frauen sich hektisch Luft zufächeln und grundsätzlich sehr nahe am Wasser gebaut sind, weil sie Hormonschwankungen haben.

Mehr als nur Wechseljahresbeschwerden

Das Wort Wechseljahre kommt viel zu oft einher mit dem Begriff “Beschwerden”. Demnach denken dann an Frauenärztinnen mit nachdenklichen Gesichtern, an Östrogenpräparate und ans Altsein. Toll? Im Gegenteil – wie kann das etwas sein, was Freude mit sich bringt, was die Dinge in unserem Leben noch besser macht, als sie es ohnehin schon sind?

Wechseljahre Zweifel

Sind wir wirklich alt? Oder sind wir so alt, wie wir uns fühlen? Am wichtigsten: wer darf das entscheiden?
Ein kurze Stichprobe im Internet ergab: man weiß es vermutlich nicht. Was vielversprechend aussah und wirkte wie ein Blog, kam aus der Redaktion einer Pharmafirma. Dies ist keineswegs die Art von Information, die ich mag und schätze. Bemerkenswert ist, wie stark der Fokus auf den Beschwerden liegt. Weil diese Beiträge vielleicht gar nicht aus Frauenhand kommen? Es scheint so, als würde niemand authentisch über die Menopause bloggen.

Bloggt da jemand?

Weil es so schwer ist, einen Wechseljahres-Blog zu finden, trete ich einfach selbst an und werde hier wahrscheinlich eher unregelmäßig, aber hoffentlich hilfreich über meine Reise durch die Wechseljahre bloggen. Damit kann ich euch hoffentlich eine positive und offene Perspektive auf diese Zeit geben. Vor allem wichtig ist mir, dass diese Informationen aus erster Hand kommen.

Wechseljahre Prinzessinnen

Ich bin derzeit noch näher an der 40 als an der 50. Allein erziehende versorgende Mutter mit einem fast leeren Nest, habe einen Vollzeitjob und studiere nebenbei noch unter Einhaltung der Regelstudienzeit an einer Universität. Eigentlich habe ich daher für solche Kinkerlitzchen wie Wechseljahresbeschwerden, Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen keine Zeit. Damit vertrete ich den gleichen Standpunkt wie meine Mutter, der man die Wechseljahre ebenfalls nicht angemerkt hat.
Ob ich auch so viel Glück haben werde? Finde es heraus 🙂  Denn ich werde dich auf dem Laufenden halten!

Wechseljahre mit Freude

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