Knoblauchbrot selbst gemacht

Knoblauchbrot selbst gemacht

Knoblauch-Brot ist vielseitig: Du kannst es ganz normal belegen, wie ein Baguette zum Salat reichen, als Grillbrot verwenden oder mit etwas Rohkost als schlankes Abendessen verspeisen.

Wir haben an einem Rezept getüftelt, das schnell geht, gut vorzubereiten ist und immer gelingt – und nebenbei auch noch bombastisch gut schmeckt!

Die Zutaten für ein ganzes Blech:


1 Kilo Mehl, zB Brotbackmischung oder eine Vollkorn-Mehlmischung
1 Würfel Hefe
Prise Zucker
lauwarmes Wasser, Menge je nach Mehlart
Olivenöl
100g geriebenen kräftigen Käse, zB Bergkäse
4-6 Knoblauchzehen, gepresst, nach Geschmack
Salz
Petersilie

Der Vorteig

Mehl in die Rührschüssel geben, eine Mulde hineindrücken und die Hefe hineinkrümeln.
Die Prise Zucker über die Hefe streuen.
Etwa eine halbe Tasse handwarmes Wasser langsam auf die Hefe gießen und dabei ein wenig Mehl mit verrühren, bis ein recht flüssiger Brei entsteht.
Zudecken und diesen Vorteig 15min gehen lassen.

Der Teig

Mit den Knethaken verkneten, dabei immer wieder Wasser zugeben. 
Gerne schon ein wenig Salz dazu.

Die Hälfte des durchgepressten Knoblauchs unterrühren.
Den geriebenen Käse unterkneten.

Einen Schuß Olivenöl am Ende dazu.

Der Teig sollte elastisch und feucht sein, ohne zu kleben. Ist er klebrig, ein klein wenig Mehl dazugeben, ist er trocken und reißt, noch ein paar Spritzer Wasser dazu. 

Zudecken und gehen lassen.  Der Teig braucht mindestens eine Stunde, er kann aber auch über Nacht gehen, dann wird er noch besser.

So wird das Knoblauchbrot geformt und gebacken

“Zusammenschlagen”, also kräftig in die Schüssel drücken, dass die Luft rausgeht, nochmal kurz mit den Händen verkneten und dann auf Backpapier auf dem Blech ausbreiten.


Mit einem Ess-Stäbchen oder einem Messerrücken die Portionsgröße der einzelnen Brotstücke festlegen, indem Du es weit in den Teig drückst.

Der Knoblauch-Petersilien-Guß für die würzige Kruste

Den restlichen gepressten Knoblauch, Petersilie, Olivenöl und etwas Salz verrrühren zu einer Soße verrühren. Mit einem Pinsel gleichmäßig auf dem Brot verteilen.

175 Grad und ca. 30 Minuten backen.

Schmeckt warm und aufgebacken und kann sogar eingefroren werden – wenn überhaupt etwas übrig bleibt…

Merk Dir dieses gute Rezept unbedingt in einem Deiner Pinterest-Boards, damit Du es immer schnell wiederfindest!

Guten Appetit!

So bereitest du Bratkartoffeln perfekt zu

So bereitest du Bratkartoffeln perfekt zu

Die besten Bratkartoffeln machst du selber!

Gute Bratkartoffeln sind knusprig und weich. Das ist der einzige Punkt,  der nicht diskutierbar ist. Alles andere – vegetarisch, vegan, mit Fleisch, rote oder gelbe Zwiebeln, Ei oder nicht, Gürkchen oder Rote Bete – das hängt einzig und allein von deinen Vorlieben ab.
Für das Grundrezept brauchst du nur vier Zutaten: gute Kartoffeln, gutes Fett, Meersalz und Pfeffer. Alles andere ist optional und das einzige Limit ist deine Fantasie.

Zutaten:

gute, festkochende Kartoffeln je nach Hunger
ggf. Speckwürfelchen
Öl oder Butterschmalz
Zwiebel, ebenfalls nach Wunsch, Faustregel 1 kleine Zwiebel auf 2 große Kartoffeln – gewürfelt
Meersalz und Pfeffer,
ggf. 1-2  Bio-Eier
ggf. eingelegte Gurken

Zuerst die rohen Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Wer Speck, Mettenden, Chourizo etc in den Bratkartoffeln mag, brät diese Zutat als erstes in Öl oder Schmalz an und stellt sie dann beiseite.
Nun in einer großen hohen Pfanne das Fett stark erhitzen und eine Lage Kartoffelscheiben hineingeben.
Warten. Nicht schieben, nicht rühren. Nur warten – bis die Ränder der Kartoffelscheiben sich goldbraun färben. Dann wenden.
Es kann sein, dass je nach Stärkegehalt der Kartoffeln die Scheibchen aneinanderkleben. Dies einfach ignorieren, sie werden später wieder loslassen.
Auf der anderen Seite braten, bis die Scheiben rundum golden und knusprig sind.
Danach herausnehmen, auf Küchenpapier ablegen und warmstellen.
Etwas Fett nachfüllen, wieder ganz heiß werden lassen und die nächste Portion braten.

Bratkartoffeln

Am Ende werden zu den Bratkartoffeln Ei und Zwiebel gegeben.

Am Ende dann alle Kartoffelscheiben noch einmal gemeinsam erwärmen, die Zwiebeln zugeben und anbraten. Wer Eier an Bratkartoffeln mag, verrührt die Eier, gießt die über die Kartoffelscheiben und rührt um, bis das Eigelb stockt und überall kleine Eierstückchen kleben. Speck/Wurst etc einrühren und mit sauren Gürkchen garnieren – superguten Appetit für deine leckeren selbstgemachten Bratkartoffeln!

Übrigens lassen sich Bratkartoffeln auch super am nächsten Tag wieder aufwärmen! Sie sind dann nicht mehr so richtig knusprig – aber schmecken immer noch unendlich lecker!

Bei uns gibt es Bratkartoffeln zu ganz vielen Dingen,  beispielsweise Matjes, Kotelett, Bratwurst, Krabben – zu was esst Ihr diese herzhafte Beilage?

Hast du gesehen, dass wir auch unser Familienrezept für Kartoffelsalat verraten?

Der beste Kartoffelsalat – so gelingt er perfekt!

Der beste Kartoffelsalat – so gelingt er perfekt!

Kartoffelsalat mögen wir ganz schlicht, ohne Schnickschnack. Essig, Öl, Zwiebeln – und natürlich gute Kartoffeln. Die kaufe ich bei dem einen Markthändler, der nur Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch und so richtig leckere Bio-Eier verkauft. Seinen Tipps vertraue ich blind, wenn er sagt “nimm lieber diese Sorte jetzt im November für Kartoffelbrei”, dann werde ich seinem Rat folgen.

Damit der Kartoffelsalat so richtig rund und perfekt köstlich wird, gibt es einen ganz einfach Trick, nämlich wann genau die Kartoffeln mit der Sauce gemischt werden.

Hier kommt unser Familienrezept für einen Kartoffelsalat, der auch leicht vegetarisch/vegan zubereitet werden kann:

Du brauchst für eine große Schüssel:

800g festkochende Kartoffeln
6 kleine Zwiebeln, weiß oder rot
2-4 Hände fein gewürfelten Schinkenspeck (kann weggelassen werden)
8 Esslöffel geschmacksneutrales Öl, zB Raps
6 Esslöffel Kräuteressig oder anderen Essig, den Ihr gerne mögt
3 Esslöffel Senf, mittelscharf
1 Glas Rinderfond (ggf einfach durch Gemüsefond ersetzen)
Salz & Pfeffer

Verfeinerungsmöglichkeiten:
1 Bund Schnittlauch
1/2 Bio-Salatgurke

Zubereitung:

Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, pellen, abkühlen lassen. Wenn sie kalt sind, in Scheiben schneiden, das sorgt dafür, dass die Scheiben nicht auseinanderfallen.

Speck in der Pfanne anbraten. Währenddessen Öl, Essig und Senf gut verrühren.
Zum Speck gießen, einmal kurz aufkochen lassen, bis der Senf völlig aufgelöst ist.

Die heiße Sauce über die kalten Kartoffelscheiben gießen. So wird sie optimal von den Kartoffeln aufgesogen.

Wer den Kartoffelsalat mit Gurke mag, gibt jetzt noch hauchdünn gehobelte Gurkenscheibchen dazu.

Jetzt heißt es, stark bleiben und nicht alle zehn Minuten probieren, sonst ist der Salat alle, bevor er durchgezogen ist! Perfekt wird er, wenn man ihm mehrere Stunden Zeit gibt.

Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken und evtl mit feinen Schnittlauchröllchen bestreuen.

Viele geben ja auch gerne Mayonnaise, Eier, Salatgurken oder kleine Wurstwürfelchen an Kartoffelsalat.
Habt Ihr auch ein Familienrezept für Kartoffelsalat? Mögt Ihr es mir verraten?

Ich liebe diesen Salat so sehr, ich esse ihn wirklich am liebsten pur. Die Familie besteht auf Frankfurter Würstchen, Zu was esst Ihr Kartoffelsalat?

Ich freue mich auf Eure Kommentare!

ps: falls Du schon im Weihnachtsstress bist, helfen Dir vielleicht unsere drei Tipps für weniger Stress im Dezember.

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