3 wertvolle Tipps gegen Weihnachtsstress, mit denen du gut durch die Vorweihnachtszeit kommst



Der Advent ist da. Wir haben bereits Lichterketten in die Fenster gehängt und die ersten Plätzchen sind auch schon gebacken.



Viele von uns, besonders die, die Kinder und Familie haben, rasen durch die Vorweihnachtszeit, als sei es ein sportlicher Wettkampf.
Die Adventskalender für die Kinder müssen selbst gebastelt werden. Dann kommt der Bastelnachmittag für den Kindergarten-Weihnachtsmarkt. Fast schon ein wenig beschämt kauft man dort einen der liebevoll von anderen Müttern dekorierten Adventskränze, weil die Zeit einfach nicht reicht.

Der Nikolaustag ist die nächste Herausforderung. Zudem jagt eine Weihnachtsfeier die nächste, natürlich oft anders getaktet als beim Partner, so dass man kaum noch Abende zu zweit hat.

Die Wochenenden verbringt man auf wechselnden Weihnachtsmärkten. Zwischendrin backt man noch die drei Plätzchenrezepte, die so lecker klangen. Kurz bevor man abends übermüdet ins Bett fällt, tut man noch etwas zur Vervollkommnung der Weihnachtsdekoration.

Die Geschenke wollen gesucht, gekauft und verschickt werden. Und spätestens nach einer halben Stunde in der Schlange vor der Post überkommt mich das Bedürfnis, hier, an Ort und Stelle, zusammenzusinken und nie mehr aufzustehen.

Kennst du?

Mir ist in all diesem Stress jedes Jahr der Sinn von Weihnachten abhanden gekommen. Deshalb habe ich ein paar Kleinigkeiten geändert und drei davon, die mir besonders geholfen haben, möchte ich dir ans Herz legen.

  1. 20 Minuten nur für dich

    Setz dir auf deine Liste der dringend zu erledigenden Sachen, dass du jeden Tag 20 Minuten das genießt, was du geschaffen hast. Mach dir einen leckeren Adventstee oder einen Latte mit Zimtgeschmack. Wirf die Weihnachts-Lounge-CD ein, mach die Deckenlampen aus.
    Kuschel dich auf deinen Lieblingsplatz und genieße das warmweisse Licht der Lichterketten. Freu dich daran, wie schön du dekoriert hast. Lass für eine kleine Weile nur Vorfreude und Stolz auf das, was du bisher geschafft hast, durch deine Gedanken fließen.

  2. Mache eine Liste

    Schreibe dir eine Übersicht, was dir persönlich an Weihnachten am Wichtigsten ist. Bringe die Punkte in eine Reihenfolge absteigend von “außerordentlich wichtig” zu “eher weniger wichtig”.
    Diese Liste wird dir helfen, einen kühlen Kopf zu behalten, wenn du dich sorgst, dass du nicht alles schaffst. Denn die meisten Leute finden es am wichtigsten, Zeit miteinander zu verbringen. Wohingegen die 15. Plätzchensorte oder dass auch die Abstellkammer blitzsauber ist, eher auf einem der hinteren Plätze landet ;-).

  3. Das Wort “nein”

    Simpel aber effektiv – überlege dir, ob es wirklich so wichtig ist, dass du die Weihnachtsfeier des Freundeskreises des Kindergartens, in den dein Schulkind schon nicht mehr geht, besuchst.
    Entscheide nach deinem Gefühl, ob du am Sonntagnachmittag am überfüllten Glühweinstand herumdrängeln möchtest. Oder ob es doch schöner ist, bei dir zuhause zu sein Und dort vielleicht im Garten einen selbstgemachten Glühwein zu trinken. Anschließend gemeinsam bei einem Fondue in normaler Lautstärke zu reden.  Und als Abschluss des Adventsabends gemeinsam den Abwasch zu machen.
    Du musst nichts tun, nur weil “man” das so macht – es ist ja schließlich auch dein Weihnachten!

Ich habe auch noch zwei Bonustipps, je nachdem, ob du Kinder hast und/oder berufstätig bist. Der erste ist mein persönlicher Top-Favorit, auf den ich nicht mehr verzichten möchte:

  1. Ein Tag Urlaub

    Seit Jahren nehme ich mir einen oder zwei Tage Urlaub in der Vorweihnachtszeit. Geschenke lassen sich so viel leichter am Vormittag einkaufen. Die Geschäfte sind nicht so voll und die Verkäuferinnen nicht so gestresst. An den Nachmittagen schnappe ich mir einen Fensterplatz im Café, beobachte die Menschen und freue mich jedes Jahr wieder über meinen Urlaubstag.

  2. Macht einen Plan – für Familien

    Setzt euch früh zusammen, sammelt Ideen und Wünsche. Dabei kommen manchmal sehr spannende Ideen zutage! Dann verteilt Aufgaben und haltet das in einem Plan fest, der gut sichtbar für alle aufgehängt wird. Selbst die Kleinsten erledigen ihre Weihnachts-“Pflichten” mit einer erstaunlichen Ernsthaftigkeit! So haben alle ihren Anteil an einer schönen Weihnachtszeit.

Habt ihr Tipps und Strategien, dem Weihnachts-Stress zu entkommen?
Gibt es einen speziellen Trick, wenn man am Heiligen Abend arbeiten muss?
Schreibt mir mal eure Ideen in die Kommentare, ich freu mich!

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